Offener Brief an die Bundestagsabgeordneten der demokratischen Parteien aus den Wahlkreisen im Rhein-Erft-Kreis, Köln und dem Rhein Sieg Kreis. Wir fordern konsequentes Handeln gegen die AFD.

Wir haben nachstehende Bundestagsabgeordnete mit beigefügtem Schreiben aufgefordert, ein AFD-Verbotsverfahren gegen die AFD Landesverbände Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt zu initiieren.

Die jüngsten Enthüllungen des CORRECTIV Netzwerks zum Geheimtreffen zwischen AfD-Politikern, Neonazis und Unternehmern belegt das Verfolgen verfassungsfeindlicher Ziele der Partei. In diesem Treffen, wurde ein Masterplan zur Vertreibung von Millionen Menschen besprochen, die Details hier zum nachlesen. In den letzten Wochen gingen mehrere 100.000 Menschen in ganz Deutschland auf die Straße um sich aktiv für unsere Demokratie einzusetzen. Eine Demokratie, welche durch Parteien wie der AFD massiv bedroht ist. Wer Menschen nach einem „rassistisch völkisches Weltbild“ kategorisiert ist weit von unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung entfernt.

Wir sehen diese Demonstrationen als Arbeitsauftrag an das Parlament und an die Regierung und fordern Sie auf, ein AFD-Verbotsverfahren gegen die AFD Landesverbände Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt zu initiieren. Der Verfassungsschutz in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen stufen die jeweiligen AFD-Landesverbände als „gesichert extremistisch“ ein.

Es liegen Bestrebungen gegen die „freiheitliche demokratische Grundordnung“ vor.

Alle demokratischen Parteien und Gruppen im Deutschen Bundestag haben die Verantwortung gemeinsam für unsere Demokratie, übergreifend zusammenzuarbeiten. Es geht darum „Haltung zu zeigen“ gegen die Menschenfeindlichen Ideen der AFD, nicht um Profilierung der einzelnen Parteien und bessere Umfragewerte – Zusammenhalt ist das Gebot der Stunde!

WahlkreisBindestagsabgeordnete
Wahlkreis 091 Rhein-Erft-Kreis I Dr. Georg Kippels, CDU/CSU
Wahlkreis 092 Rhein-Erft-Kreis IIDetlef Seif, CDU/CSU
Wahlkreis 092 Rhein-Erft-Kreis IIDagmar Andres, SPD
Wahlkreis 092 Rhein-Erft-Kreis IIMarkus Herbrand, FDP
Wahlkreis 093 Köln ISanae Abdi, SPD
Wahlkreis 093 Köln IReinhard Houben, FDP
Wahlkreis 094 Köln IISven Lehmann, Bündnis 90/Die Grünen
Wahlkreis 094 Köln IIMatthias W. Birkwald, Gruppe Die Linke
Wahlkreis 095 Köln IIDr. Rolf Mützenich, SPD
Wahlkreis 095 Köln IIKatharina Dröge, Bündnis 90/Die Grünen
Wahlkreis 097 Rhein-Sieg-Kreis IElisabeth Winkelmeier-Becker, CDU/CSU
Wahlkreis 097 Rhein-Sieg-Kreis ISebastian Hartmann, SPD
Wahlkreis 098 Rhein-Sieg-Kreis IIDr. Norbert Röttgen, CDU/CSU
Wahlkreis 098 Rhein-Sieg-Kreis IINicole Westig, FDP
angeschriebene Bundestagsabgeordnete

Was macht dieser Krieg mit uns? Ein Abend mit dem Politikwissenschaftler und Historiker Siebo Janssen

Ein Abend mit dem Politikwissenschaftler und Historiker Siebo Janssen

30 Interessierte hörten dem Politikwissenschaftler und Historiker Siebo Janssen am 19.06.2023 zu. Wir von hab8cht hatten Siebo eingeladen um unteranderem die Frage „Was macht dieser Krieg mit uns“ zu erörtern. Siebo Janssen konnte nach einer einstündigen Zusammenfassung zur Vorgeschichte des Krieges und der Folgen dieses völkerrechtswidrigen Angriffskrieges  viele Fragen unserer interessierten Zuhörer und Zuhörerinnen beantwortet.

Leider konnte auch Siebo die einleitende Frage „Was macht dieser Krieg mit uns?“ nicht beantworten, aber die viele Fragen aus dem Publikum verständlich erklären.

Siebo Janssen - Was macht dieser Krieg mit uns?
Siebo Janssen – Was macht dieser Krieg mit uns?

Die Story im Ersten: Der schwache Staat

auch mit #stayathome bzw. #wirbleibenzuhaus wird eine „Weiterbildung“angeboten, eben leider nur digital. Wir empfehlen Euch eine Reportage der ARD, welcher in der Mediathek abgerufen werden kann.

Titel: Was tut der Staat gegen rechte Gewalt?

Um das herauszufinden, begleitet die Dokumentation einen Rechtsanwalt, der den Opfern Gehör verschaffen will. Und zeigt: Die Zahl der Rechtsextremisten mit Waffenerlaubnis steigt an. Direkter Link zur Reportage in der ARD Mediathek

hab8cht trauert

hab8cht drückt hiermit den Angehörigen und Freunden_innen der Opfer des menschenfeindlichen rassistischen Terroranschlags von Hanau ihre Solidarität und Anteilnahme aus. Diese Solidarität kann nichts ungeschehen machen. Sie macht keinen Menschen wieder lebendig und tröstet kaum. Die Opfer sind für uns Auftrag in unserem Engagement nicht nachzulassen. Wir stellen uns klar auf die Seite der Bedrohten. Wir sprechen uns gegen jegliche Gewalt aus, egal ob strukturell, verbal oder körperlich. Dies gilt ohne Ausnahme. Weder dürfen Andersgläubige, Geflüchtete, Politiker_innen, Schiedrichter_innen, Polizist_innen …, noch irgendwer mit ihrer Angst und Bedrohung alleine gelassen werden. Wir bekennen uns zu einem solidarischen Miteinander in aller Diversität und gegen das Bestreben der menschenfeindlichen Akteur_innen die Gesellschaft in ein „Wir“ gegen „Die“ zu spalten. Wir wünschen uns die Möglichkeit einer fairen Teilhabe aller Teile der Gesellschaft um einer friedlichen und welterhaltenden Zukunft Willen. Wir stellen uns ganz klar gegen Antisemitismus, Rassismus, gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und Hetze. Wir rufen alle auf, sich in diesem Sinne auf den Weg zu machen. Egal ob alleine oder mit anderen, sich offen zu solidarisieren und sich auch gerne mit uns zu vernetzen. Klare Kante gegen Hass, Hetze und Gewalt aber auch gegen die Gleichgültigkeit. Für ein solidarisches Miteinander. Als Minizeichen der Trauer und Solidarität nahm hab8cht an der Demo am 21.02.2020 teil.

Aufgrund der Zunahme rassistischer Gewalttaten und rechter Hetze ist in 50171 Kerpen ein Friedensmarsch für Samstag, den 29.02.2020, ab 14 Uhr geplant. Start ist am Europagymnasium. Die Teilnehmenden ziehen von der Schule zum Rathaus. Nach dem Zwischenstopp geht es zum Stiftsplatz.

hab8cht unterstützt united4rescue

Hinter dem Bündnis United4Rescue steht der Trägerverein Gemeinsam Retten e.V. als unabhängige, gemeinnützige Organisation. Der Verein wurde im November 2019 gegründet. Viele Mitglieder des Vereins setzen sich bereits seit Jahren für die zivile Seenotrettung ein und unterstützen das Bündnis mit ihrer Expertise und ihren Kontakten. Alle Vereinsmitglieder arbeiten ausschließlich ehrenamtlich. hab8cht betrachtet die Seenotrettung, auch für Geflüchtete, als zwingend notwendig um, das Menschenrecht auf körperliche Unversehrtheit umzusetzen.

Erfolgreiche Demonstration am 4. Januar 2020 „Kein Einknicken vor Hass und Hetze“

Am Samstag, 04. Januar 2020 haben ca. 70 Personen vor dem WDR gegen das Satirevideo des WDR und die GEZ Gebühren demonstriert. Die Anmelder der Demonstration kamen aus dem extrem rechten Spektrum zu denen unter anderem auch Mitglieder der AfD aufgerufen haben. Die Anzahl der Gegendemontstranten zu denen auch hab8cht mit ca 15. Personen gehörte, waren zwischen 1.500 und 2.000 Personen.

Wir danken den Veranstaltern Verdi, raba (Rheinischen Antifaschistischen Bündnis gegen Antisemitismus und Köln gegen rechts für die Organisation, sowie allen Teilnehmer*innen.

Demonstration für mehr Klimagerechtigkeit am 29.11.2019 Horrem

Am 29.11.2019 haben ca. 50 Teilnehmer anlässlich des weltweiten Aktionstages von „Friday for Future“ in Horrem demonstriert. Die Hauptforderungen sind eine weltweite Klimagerechtigkeit und der schnellere Ausstieg aus der Kohleverstromung.

hab8cht war als einer der Redner geladen, und so haben wir unteranderem aufgerufen, sich in Bündnissen, Initiativen und Parteien zu engagieren und es nicht „Den Politkern da oben“, zu überlassen über die Zukunft und unser Klima zu entscheiden, denn Demokratie heißt auch mitgestalten, denn sonst tun es die Anderen, die Populist_innen und Nationalist_innen welche auch den Klimawandel leugnen.

Einige Ausszüge unserer Rede: „Nächstes Jahr im September ist Kommunalwahl. Ab 16 könnt ihr zur Kommunalwahl gehen, ab 18 könnt ihr euch sogar wählen lassen. Lasst uns die Politiker_innen vor der Wahl fragen was sie für die Zukunft in Kerpen tun werden, fragt sie was sie für Eure Zukunft tun werden und welche Ideen sie haben. Lasst uns ihnen nach der Wahl auf die Finger schauen ob sie ihre Wahlversprechen einhalten. Geht ruhig mal zum öffentlichen Teil einer Ratssitzung und erinnert sie an das Versprochene“

„Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass die Leugner_innen des Klimawandels nicht ins Kerpener Rathaus einziehen“.

FFF Horrem am 29.09.2019