hab8cht trauert

hab8cht drückt hiermit den Opfern, den Angehörigen und Freund:innen der Opfer der menschenfeindlichen Gewalt- und Terroranschläge ihre Solidarität und Anteilnahme aus. Diese Solidarität kann nichts ungeschehen machen. Sie macht keinen Menschen wieder lebendig, heilt keine seelischen oder körperlichen Verletzungen und tröstet kaum. Die Opfer sind für uns Auftrag in unserem Engagement nicht nachzulassen. Wir stellen uns klar auf die Seite der Betroffenen. Wir sprechen uns gegen jegliche Gewalt aus, egal ob strukturell, verbal oder körperlich. Dies gilt ohne Ausnahme. Weder dürfen Andersgläubige, Geflüchtete, Politiker:innen, Schiedsrichter:innen, Polizist:innen …, noch irgendwer mit ihrer Angst und Bedrohung alleine gelassen werden. Wir bekennen uns zu einem solidarischen Miteinander in aller Diversität und gegen das Bestreben der menschenfeindlichen Akteure, die Gesellschaft in ein „Wir“ gegen „Die“ zu spalten. Wir wünschen uns die Möglichkeit einer fairen Teilhabe aller Teile der Gesellschaft um einer friedlichen und welterhaltenden Zukunft Willen. Wir stellen uns ganz klar gegen Dschihadismus, Antisemitismus, Rassismus, gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und Hetze. Die Antwort auf die menschenverachtenden Angriffe kann nicht eine entmenschlichende Debatte und ein ebensolches Handeln sein. Wir rufen alle auf, sich in diesem Sinne für mehr Menschenfreundlichkeit auf den Weg zu machen. Klare Kante gegen Hass, Hetze und Gewalt aber auch gegen die Gleichgültigkeit. Für ein solidarisches Miteinander.

ca. 500 Menschen bei Kerpener #niewiederistjetzt Demonstration am 15.02.2025

Kerpen zeigt Haltung – Bunt und Laut gegen Nazis, organisiert durch das Kerpener Bündnis für Toleranz, Zusammenhalt und eine wehrhafte Demokratie unter der Beteiligung von zahlreichen Parteien und zivilgesellschfatlichen Organisationen ging es heute um #5vor12 von der Phillip-Schneider-Str. zum Stiftsplatz.

Unter musikalischer Begleitung durch die „dicke Trum“ liefen ca. 500 Menschen, trotze Grippewelle und Kälte, teilweise bunt verkleidet mit Fahnen und selbstgebastelten Schildern im Demonstrationszug durch Kerpen.

Bei der Abschlusskundgebung auf dem Stiftsplatz kamen vor allem jüngere Menschen, Schüler und Schülerinnen aus Kerpen zu Wort und haben Ihre Sorgen und Ängste vor rechter Hetze erklärt. Die Erwachsenen sollen Verantwortung für die jüngere Generation übernehmen, da diese am 23.02.2025 nicht selber wählen dürfen. Die Redner:innen sprachen auf der improvisierten Bühne von „Vielfalt und Menschlichkeit“, Angst vor weiterer Spaltung, einem möglichen Ende unserer Demokratie und der Zwietracht durch rechte Parteien.

Alle waren sich einig, dass eine Teilnahme an der Bundestagswahl am 23.02.2025 besonders wichtig ist, um die demokratischen Parteien zu stärken. Geht auch Ihr wählen!

Wir danken den Veranstaltern sowie der Kerpener Polizei