Termine

  • Sa
    23
    Jan
    2021
    19.30 Uhrwww.
    ROOTS!
    vgl.:
    Wurzeln, trennen sie uns Menschen wirklich? Was sind POC´s und wer steckt hinter den Migrant*innen mit Migrationshintergrund? Sind die Begriffe überhaupt noch zeitgemäß? Was ist aus dem Sommermärchen von 2006 geworden? Sind Boateng und Fatih Akin nur dann deutsch, wenn sie Preise absahnen? Und wieso wird "Johanna" zum Bewerbungsgespräch eingeladen "Hatice" aber eher selten?
    Expert*innen des Alltags – Studierende, Arbeiter*innen, Akademiker*innen, Kulturschaffende u.v.a. – mit sogenanntem Migrationshintergrund haben durch Interviews Einblicke in ihre Erfahrungen als People of Color in Deutschland gegeben. So ist u.a. aus den Interviews eine eindringliche und feinfühlige Szenencollage entstanden, die die Wut, Verzweiflung und Hoffnung der Teilnehmer*innen und ihre Erfahrung mit institutionellem Rassismus in Form von biographischen Schauspielszenen, improvisierter (Jazz-) Musik und mit Elementen aus dem Hip Hop Tanz verhandelt und verarbeitet.
    Ensemble: Alexandra Lowygina (Schauspiel) , Zeynel Alkis (Schauspiel), Malika Lamwersiek (Tanz), Reinel Ardiles Lindemann (Musik)
    Regie: Anas Ouriaghli ;Dramaturgie: Tracy E. Lord; Kostüm- und Bühnenbild: Katrin Lehmacher; Interkulturelle Vermittlung: Jabbar Abdullah
    Gefördert durch:
    NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste, NRW Kultursekretariat, LAG Soziokultureller Zentren NRW, Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW
    In Kooperation mit:
    Alte Feuerwache Köln, DOMiD Köln
  • Mo
    25
    Jan
    2021
    20 Uhrwww

    Rechtsextremismus in Nordrhein-Westfalen

    Verena Schäffer/MdL lädt ein:
    Die Grüne Landtagsfraktion hat eine Große Anfrage zu rechtsextremen Organisationen und Strukturen in Nordrhein-Westfalen gestellt. Die Ergebnisse der Anfrage möchte ich gerne vorstellen sowie mit Ihnen und Euch diskutieren. Ich freue mich, dass Hendrik Puls(Nachwuchsforschungsgruppe ‚Rechtsextreme Gewaltdelinquenz und Praxis der Strafverfolgung der Hans-Böckler-Stiftung an der Ruhr-Universität Bochum) einen Input zur Einordnung der Antwort auf die Große Anfrage geben wird.
    In den Jahren 2019 und 2020 haben wir eine neue Dimension rechtsextremer Gewalt erlebt. Die rechtsterroristischen Morde und Anschläge von Kassel, Halle und Hanau haben unsere Gesellschaft tief erschüttert. Gleichzeitig wissen wir, dass es in Deutschland und auch in NRW eine Kontinuität rechter Gewalt gibt. Dazu gehören die rassistischen Anschläge Anfang der 1990er Jahre, der Anschlag am S-Bahnhof Düsseldorf-Wehrhahn im Jahr 2000 bis hin zu den Morden und Bombenanschlägen des rechtsterroristischen NSU. Immer wieder wurden schwerwiegende rechtsextrem motivierte Straftaten verübt. Rechte Gewalt zeigt sich durch Bedrohungen, Körperverletzungsdelikte und andere Straftaten aber auch als alltägliches Phänomen: Statistisch gesehen wird jeden zweiten Tag ein Mensch Opfer einer rechten Gewalttat in NRW. Diese Gewalt geht in großen Teilen vom organisierten Rechtsextremismus aus. Das rechtsextreme Spektrum in Nordrhein-Westfalen hat sich in den vergangenen Jahren verändert und sichtbar erweitert. Nach dem Verbot von vier neonazistischen Kameradschaften im Jahr 2012 organisieren diese sich unter dem Dach von ‚Die Rechte’. Zudem sind in den vergangenen Jahren neue rechtsextreme Organisationen, wie etwa die ‚Identitäre Bewegung’ oder die bürgerwehrähnlichen Gruppierungen entstanden.

    Anmeldung unter: https://www.edudip.com/de/webinar/rechtsextremismus-in-nordrhein-westfalen/682414

  • Mi
    27
    Jan
    2021
    18:00 - 19:30Antoniterkirche, Schildergasse 57, 50667 Köln

    Veranstaltung fällt in 2021 aus und wird 2022 nachgehot

    Am Jahrestag der 75-jährigen Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz gedenken wir der das KZ überlebenden Kölnerinnen und Kölner. In diesem Jahr legen wir einen Schwerpunkt auf die Kölner Gesundheitspolitik während der NS-Diktatur. Die Nationalsozialisten können an die Tendenzen anknüpfen, die in der Weimarer Zeit in der Ärzteschaft kursierten. Ein Beispiel dafür ist der Kölner Behördenleiter Dr. Carl Coerper.

    Das Schicksal der jüdischen Ärztin Erna Rüppel, die als «Krankenheilerin» am Israelitischen Krankenhaus in Ehrenfeld arbeiten musste, wird dargestellt.

    vgl.: https://www.antonitercitykirche.de/gedenkfeier-27.-januar.aspx

     

  • So
    09
    Mai
    2021
    11:00 - 13:00Weisshaus-Kino Luxemburger Str. 253 / 50939 Köln-Klettenber

    So 09.05.2021 / 11.00 – 13.00 Uhr / 1 Ustd / g / Eintritt 7 (6) Euro / Kurs 83-W1

    Zum 100. Geburtstag der jungen Widerstandskämpferin Sophie Scholl zeigt das Friedensbildungwerk Köln den 2005 mit zwei Silbernen Bären der Berlinale ausgezeichneten Film «Die letzten Tage». In einem Kammerspiel werden in der Münchner Gestapo-Zentrale die letzten Tage im Leben der Sophie Scholl gezeigt. Sie gehörte 1943 mit ihrem Bruder Hans und den Freunden Christoph Probst, Alexander Schmorell, Willi Graf und Kurt Huber zur Widerstandsgruppe «Weiße Rose» gegen den Nationalsozialistischen Unrechtsstaat.

    So 09.05.2021 / 11.00 – 13.00 Uhr / 1 Ustd / Weisshaus-Kino Luxemburger Str. 253 / 50939 Köln-Klettenberg / Eintritt 7 (6) Euro / Kurs 83-W1

    Ein Verrat des Universitätshausmeisters während des Flugblattverteilens brachte sie in die Gestapo-Zentrale. Zusammen mit dem Weisshaus-Kino wollen wir an ihrem Geburtstag ihr Leben würdigen.

    >> Mehr zum Film auf wikipedia

    >> Der offizielle Trailer auf Youtube