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SUMMARY:»Becoming Black« Film
DESCRIPTION:ifs-Begegnung: Film mit »Becoming Black«\nZu Gast: Regisseurin Ines Johnson-Spain\nund Editorin Yana Höhnerbach\nAuf der Leinwand:\n»Becoming Black«\n(Dokumentarfilm\, D 2019\, 91 Min.\, OmdU\, Regie: Ines Johnson-Spain\, Montage: Yana Höhnerbach) \nAnschließend Filmgespräch mit Regisseurin Ines Johnson-Spain und Editorin Yana Höhnerbach\, moderiert von Filmemacherin Nancy Mac Granaky-Quaye \nAufgewachsen im Ost-Berlin der 1960er Jahre\, erfährt Ines als Jugendliche\, dass\, anders als von ihren weißen Eltern behauptet\, ihre dunkle Hautfarbe kein „Zufall“\, sondern ihr leiblicher Vater ein Student aus Togo ist. Längst erwachsen\, geht sie nun als Regisseurin und Protagonistin dem alles überschattenden Tabu ihrer Kindheit in emotionalen und offen geführten Gesprächen mit ihrem Stiefvater und anderen Verwandten auf die Spur.\nDer Film macht die Atmosphäre des Schweigens und der Verdrängung eindrücklich spürbar und legt exemplarisch strukturellen Rassismus in der DDR offen. \nAuf Reisen zu ihrer Familie in Togo und Benin wird BECOMING BLACK zum Nachdenken über Identität\, Familienkonzepte und soziale Normen. Von den 1960er Jahren in Ost-Berlin bis in die Gegenwart entfaltet sich in diesem intimen Selbstporträt bisher ungeschriebene\, deutsche Historie.\nDer von der Film- und Medienstiftung NRW geförderte Dokumentarfilm feierte 2019 Premiere beim Dokumentarfilmfestival IDFA in Amsterdam und lief auf zahlreichen Festivals weltweit. \nInes Johnson-Spain ist eine unabhängige\, deutsch-togoische Filmemacherin und Autorin\, die in Ost-Berlin aufgewachsen ist. Für viele Jahre arbeitete sie als Bühnenmalerin für nationale und internationale Film- und Theaterproduktionen. Seit 2003 schreibt und realisiert sie eigene Filme\, die vielfach ausgezeichnet wurden. Sie absolviert Jury-Tätigkeiten und gibt Workshops und Seminare zu Autobiografischem Film an Universitäten im In- und Ausland. \nEditorin Yana Höhnerbach arbeitet seit ihrem Abschluss an der ifs als freiberufliche Editorin und wurde vielfach ausgezeichnet\, u. a. mit dem Deutschen Kamerapreis in der Kategorie Schnitt für »Drei Frauen – Ein Krieg« (R: Luzia Schmid). Neben ihrer Arbeit als Editorin ist sie regelmäßig als Dozentin und Tutorin im Bereich Schnitt tätig. \nIm Anschluss an das Screening sprechen Regisseurin Ines Johnson-Spain und Editorin Yana Höhnerbach über den Film und ihre Arbeit\, moderiert von Regisseurin und ifs-Absolventin Nancy Mac Granaky-Quaye (u. a. »Echt Friends«\, »Wir«\, »Homeshopper‘s Paradise«).
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SUMMARY:Weltfrauentag Veranstaltungen Köln
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SUMMARY:Graue Wölfe - türkischer Ultranationalismus Analyse und Gespräch
DESCRIPTION:  \n \nWährend die rechte Gefahr von deutscher Seite in unseren Köpfen allzeit präsent ist\, stehen die türkischen rechten Organisationen nicht so stark im Focus des Interesses. Dabei sind sie nicht minder gefährlich. \nNur wenige wissen\, dass der Name „Grauen Wölfe“ keine Organisation repräsentiert\, sondern für eine faschistoide Ideologie unter Türken steht. Unter dem Begriff „Graue Wölfe“ sammeln sich viele Organisationen\, die in Europa und in Deutschland junge Anhänger und Anhängerinnen haben und weiter akquirieren. \nDaneben haben wir seit den 70-er Jahren die sogenannte türkisch-islamische Synthese\, eine islamo-faschistoide Ideologie\, die gerade jetzt\, da in der Türkei die islamistische AKP mit der faschistischen MHP eng zusammenarbeitet\, an neuer Brisanz gewinnt. Wie auch die neuen Jugendformen des Politischen Islams\, der sogenannten „Tiktok-Islam“. Ethnisch gemischt\, aber nicht weniger gefährlich. \nWie arbeiten diese Organisationen hier in Deutschland\, wie verbreiten sie hier ihre Weltanschauung? Wie unterlaufen sie bewusst die gesellschaftliche Integration? \nUnd weiter: Was macht diese Ideologien so attraktiv? Warum schließen sich Jugendliche diesen Gruppierungen an? \nUnd letztendlich die Frage: Was können Politik und Gesellschaft gegen diese Rattenfängerei machen? Wie können wir Jugendliche davor bewahren\, Opfer rechter Ideologien zu werden? \nÜber all diese Fragen soll in der Veranstaltung gesprochen und diskutiert werden.
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